Makula-Ödem: Früh entdecken hilft

Diabetes mellitus – die „Zuckerkrankheit“ – betrifft stetig mehr Menschen. Allein in Deutschland sind heute schon mehr als sieben Millionen Menschen erkrankt, das sind knapp neun Prozent der Bevölkerung. Eine der häufigsten Komplikationen bei Diabetes ist das Makula-Ödem, eine Augenerkrankung, die meist zur Erblindung führt. Doch es ist gut behandelbar – wenn man es rechtzeitig erkennt.

Fast jeder dritte Diabetes-Patient entwickelt ein Makula-Ödem. Hierbei kommt es durch den hohen Blutzucker zu Schädigungen der feinen Äderchen in der Makula – der Stelle im Auge, an der wir am schärfsten sehen. Die Makula befindet sich in der Mitte der Netzhaut (Retina).

Die geschädigten Äderchen transportieren nicht mehr ausreichend Blut zur Netzhaut, und der Körper reagiert mit der Bildung neuer Kapillaren. Die jedoch sind wesentlich anfälliger, weniger stabil und werden porös. So kommt es zu Einblutungen ins Auge, die zu Einschränkungen beim Sehen führen.

Früh entdecken hilft bei der Therapie

Besonders fatal: Ein Makula-Ödem entwickelt sich häufig zunächst unbemerkt und erreicht schließlich ein Stadium, das schwer behandelbar ist. Früh erkannt, lässt sich die Erkrankung jedoch gut therapieren. Es gibt inzwischen verschiedene Therapieansätze, die ein Erblinden von Diabetes-Patienten verhindern.

Augenärzte haben zudem verschiedene Methoden entwickelt, um die Erkrankung zu erkennen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind darum wichtig – vor allem für Risikopatienten, wie Diabetiker oder Menschen mit erhöhtem Blutdruck. Aber ein gesundheitsbewusstes Leben hilft, Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck vorzubeugen – und damit auch den Folgeerkrankungen, die das Sehvermögen einschränken.

Wir können helfen

Übrigens: Wir können Ihnen helfen, Augenerkrankungen rechtzeitig zu entdecken – mit unserer eyevital-Augenvorsorge. Sollte uns etwas Ungewöhnliches auffallen, leiten wir Sie an kompetente Fachmediziner weiter.